Brustverkleinerung in Koblenz / Mammareduktion / Mammareduktionsplastik

Brustverkleinerung Bielefeld

Frauen mit zu großen Brüsten sind meist in ihrem Wohlbefinden sehr eingeschränkt. Neben den seelischen Beeinträchtigungen sind bei vielen betroffenen Patientinnen auch körperliche Beschwerden bzw. Schmerzen vorhanden. Zudem erschlaffen zu große Brüste sehr häufig. Der Busen hängt entsprechend nach unten, was wiederum zur Einschränkung des Wohlgefühls führt. Durch eine Brustverkleinerung (auch oftmals al Mammareduktionsplastik bezeichnet) kann eine Brust im Verhältnis zum Körperbau angepasst werden. Erfahren Sie vom Facharzt für Plastische Chirurgie mehr über Methoden, Kosten bzw. Preise, Risiken, Ablauf, Heilungsverlauf, etc.

Bei der Brustverkleinerung wird versucht, beide Brüste in Form und Größe anzupassen und möglichst kleine und unauffällige Narben zu hinterlassen. Zudem wird überschüssige Haut entfernt. Mit der Verkleinerung Ihrer schweren oder zu großen Brust kann auch eine Straffung hängender Brüste realisiert werden.

Die Ausgangssituationen sind oftmals eine Gratwanderung zwischen Krankheit und einer ästhetischen Korrektur. Ist die Brustanlage zu groß, so wird von einer Makromastie gesprochen. Sehr ausgeprägte Fälle werden als Gigantomastie bezeichnet.

Kurzinformationen

Narkoseform In der Regel Vollnarkose
Krankenhausaufenthalt Je nach Operationsumfang wird ein Krankenhausaufenthalt zwischen 1 und 3 Tagen
Kosten EUR 3000,- bis EUR 7000,- inkl. aller Nebenkosten

Welche Methoden gibt es?

In der Fachliteratur sind aktuell über 130 unterschiedliche Operationsmethoden zur Verkleinerung zu großer Brüste dokumentiert. Wir wollen Ihnen eine grobe Übersicht über die Unterschiede der Operationstechniken geben. Ihr Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie muss bei der Beratung überlegen, welche Schnittführung und Operationsmethode für Ihr gewünschtes Zielergebnis optimal ist. Bei der Wahl der optimalen Operationsmethode sind eine Vielzahl an Überlegungen an zu stellen, die wir Ihnen im groben erläutern wollen.

Ein wichtiger Faktor für die Wahl der Operationsmethode ist der funktionelle Erhalt des Mammillen-Areola-Komplexes (oftmals auch als MAK bezeichnet). Dieser ist für die Stillfunktion und Sensibilität bzw. Erregbarkeit verantwortlich.

Soll die Stillfunktion bzw. Sensibilität erhalten bleiben, so wird bei der Brustverkleinerung der MAK nicht vom darunterliegenden Brustgewebe abgelöst. Diese Operationen werden als "gestielte Technik" bezeichnet. Je nachdem, im welchen Sektor der MAK mit dem verbleibenden Gewebe verbunden bleibt, werden die unterschiedlichen Stiele Bezeichnet:

  • oberer Stiel (cranialer Stiel)
  • unterer Stiel (caudaler Stiel)
  • innerer Stiel (medialer Stiel)
  • äußerer Stiel (lateraler Stiel)
  • zentraler Stiel
  • kombinierter Stiel (craniomedialer, caudolateraler Stiel, etc.)

Bei übergroßen Brüsten (sogenannte Gigantomastie) kann auch eine Brustverkleinerung mit einer freien Transplantation des Mammillen-Areola-Komplexes (MAK) notwendig werden. Hierbei wird der MAK vom darunterliegenden Gewebe komplett abgelöst und am Ende der Operation als Hauttransplantat an der entsprechenden Position der Brust wieder eingesetzt. Nachteil dieser Operationsmethode ist, dass die Stillfähigkeit und Sensibilität meist nicht erhalten bleibt, da die versorgenden Nerven durchtrennt werden.

Welche Methode für Sie am sinnvollsten ist, stellen wir bei Ihrer Beratung und Voruntersuchung fest.


Narbenverlauf nach Benelli bzw. Hinderer - auch als O-Methode bezeichnet

Benelli-Methode

Der Narbenverlauf nach Benelli ist der kürzeste und unauffälligste Narbenverlauf einer Brustverkleinerung. Sie verläuft kreisrund auf dem Warzenhof. Sie kann zum Einsatz kommen, wenn die Hebestrecke relativ kurz ist und wenig Brustgewebe entfernt werden muss.

 

 

 

Kurzer vertikaler Narbenverlauf (Lassus / Lejour)

Lejour-Methode

Durch eine moderne Technik der Brustverkleinerung resultiert eine vertikale Narbe, welche rund um den Warzenhof und senkrecht nach unten verläuft. Sie eignet sich bei mittlerer Hebestrecke und wenn mäßig viel Brustgewebe entfernt werden muss.

 

 

 

Langer vertikaler Narbenverlauf nach Lassus bzw. Lejour

Lejour-Methode

Ein langer vertikaler Narbenverlauf verläuft rund um den Warzenhof und senkrecht nach Unten über die Unterbrustfalte hinaus. Sie eignet sich bei langer Hebestrecke und wenn viel Brustgewebe entfernt werden muss.

B-Förmiger Narbenverlauf nach Régnault

Regnault-Methode

Ein B-förmiger Narbenverlauf nach Régnault verläuft rund um den Warzenhof und danach bogenförmig in Richtung Mitte der Brust. Er endet in der Unterbrustfalte. Das Tragen tiefer Dekolletés wird nach der Brustverkleinerung möglich, da keine Hautschnitte im Bereich des Dekollete gesetzt werden. Sie eignet sich bei mittleren Hebestrecken und wenn viel Brustgewebe entfernt werden muss. Zudem ist die Formbarkeit der Brust gegeben.

 

L-förmiger Narbenverlauf nach Meyer / Martinoni (auch L-Methode bezeichnet)

Meyer-Martinoni-Methode

Ein L-förmiger Narbenverlauf nach Meyer / Martinoni verläuft rund um den Warzenhof, senkrecht nach unten und dann auf der Höhe der Unterbrustfalte rechtwinklig nach außen. Das Tragen tiefer Dekolletés wird nach der Brustverkleinerung möglich, da keine Hautschnitte im Bereich des Dekollete gesetzt werden. Sie eignet sich bei mittlergroßen Hebestrecken und wenn viel Brustgewebe entfernt werden muss. Zudem ist die Formbarkeit der Brust gegeben.

 

T-förmiger Narbenverlauf nach Lexer

Lexer-Methode / Ankerschnitt

Ein T-förmiger Narbenverlauf nach Lexer verläuft rund um den Warzenhof, senkrecht nach unten und dann auf der Höhe der Unterbrustfalte rechtwinklig nach außen und innen. Sie wird oftmals bei großen, stark hängenden Brüste eingesetzt (z. B. bei Makromastie  oder Gigantomastie). Da der Narbenverlauf fast zur Körpermitte verläuft, ist das Tragen eines tiefen Dekolletés nach der Brustverkleinerung eher schwierig. Ein T-förmiger Narbenverlauf wird eher bei sehr großen Brüsten eingesetzt (Resektionsgewicht mehr als 500 Gramm je Seite). Bei von den Krankenkassen übernommenen rein medizinisch indizierten Brustverkleinerungen wird meist diese Schnittform eingesetzt.

Heilungsverlauf

Hierbei muss unterschieden werden, zwischen der Ausfallzeit (z. B. Beruf) und gesamter Heilung. Normale Arbeitstätigkeiten (ohne große körperliche Belastung) können Sie ca. 10 bis 14 Tage nach der Operation wieder aufgenommen werden. Der gesamte Heilungsverlauf (inkl. Verblassen der Narbe) hängt von Ihren persönlichen Voraussetzungen ab und kann bis zu 12 Monate dauern. Zudem ist das Tragen eines Spezial-BHs nach der Operation für mehrere Wochen notwendig.

Leichte sportliche Aktivitäten sind ab der 7. Woche nach der Operation wieder erlaubt. Körperlich belastende Betätigung wird mir Ihnen im Einzelfall geklärt.

Das endgültige Ergebnis der Operation ist je nach Operationsumfang und -methode nach 6 bis 12 Monaten sichtbar.

Brustverkleinerung beim Mann